Aus der Presse

Website der BBBank Stiftung: https://bbbank-stiftung.de

Abwechslung und Freude in deutschen Kinderkliniken

Foto: Website

Im Rahmen unserer Weihnachtsspenden-Aktion 2018 haben wir für drei Projekte gesammelt, welche klassische Therapien in deutschen Kinder- und Jugendkliniken heilsam begleiten, jedoch nicht von der Krankenkasse bezahlt werden: Klinik-Clowns, Klinik-Tablets und Therapie-Hunde.

Das Spendenergebnis ist fantastisch: Insgesamt 165.000 Euro (inkl. BBBank-Spendenaufstockung) stehen nun für 30 Förderungen in Kinderklinken zur Verfügung. - Vielen Dank an alle Spender, dass Sie Ihr Spendenherz zugunsten kranker Kinder so weit geöffnet haben!

Was eine Förderung über 60 Euro ermöglicht: 1 Stunde Klinik-Clown bzw. 1 Stunde Therapie-Hund bzw. 4 Monate Klinik-Tablet.

Förderregionen: Bad Mergentheim, Berlin, Bonn, Darmstadt, Dresden, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt, Freiburg, Furtwangen, Hannover, Heidelberg, Heilbronn, Karlsruhe, Kiel, Köln, Leipzig, Magdeburg, Mannheim, Mosbach, München, Potsdam, Saarbrücken, Singen, Speyer, Stuttgart.

Bereits erfolgte Spendenübergaben:

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Den vollständigen Beitrag finden Sie auf folgender Website:
https://www.bbbank-stiftung.de/projekte/detail/artikel/abwechslung-und-freude-in-deutschen-kinderkliniken/

Wochenspiegel vom 26.03.2019

Rotary Spende für Kinderhilfe

Foto: Verein

DILLINGEN Auf der „Motor Classics“ im Lokschuppen hat der Rotaryclub Dillingen-Saargau eine Spende in Höhe von 700 Euro an die Kinderhilfe Saar überreicht.

Schirmherrin Antonia Nutting von Boch nahm den Scheck aus den Händen von Calogero Cascino (Foto) entgegen.

Mit der jährlichen Ausrichtung der Tombola und dem Erlös aus Ticketverkäufen, lassen sich solche Projekte unterstützen, schilderte Cascino bei der Übergabe. red./am

Saarbrücker Zeitung vom 07.03.2019

Geld aus Kuchenverkauf an Schule geht an Kinderhilfe Saar

Die Helferinnen und Helfer der PWG-Klassen 5 bis 7 mit den Vorsitzenden der Kinderhilfe Saar e.V. Margareta von Boch (Bildmitte) und Antonia Nutting-von Boch (rechts) sowie der Inititiatorin Hannelore Schreiner (hinten, zweite v.l.). Foto: Stefan Nagel/ PWG

Merzig. 1500 Euro – diese stolze Summe kam vor kurzem bei einer Hilfsaktion der Unterstufenklassen des Peter-Wust-Gymnasiums (PWG) für die Kinderhilfe Saar zusammen. Bei einer kleinen Feierstunde überreichte die Schülervertretung des PWG im Beisein des stellvertretenden Schulleiters Andreas Brust sowie der Organisatorin der Hilfsaktion, Studienrätin Hannelore Schreiner, der Vorsitzenden der Kinderhilfe Saar, Margarita von Boch, und der stellvertretenden Vorsitzenden Antonia Nutting-von Boch einen entsprechenden Spendenscheck.

Der Erlös aus der Kuchenverkaufsaktion am PWG wird für die Förderung hilfsbedürftiger und kranker Kinder im Saarland eingesetzt. Der alljährliche Kuchen- und Plätzchenverkauf ist eine langjährige Adventstradition der Unterstufenklassen des PWG. Seit nunmehr 32 Jahren backen Schülerinnen und Schüler im Advent Kuchen und Plätzchen, die sie während der Pausen in der Aula der Schule verkaufen.

Zum wiederholten Mal wird der Spendenerlös in ein Projekt der Tagesklinik der Kinder- und Jugendpsychiatrie Merzig (Haus Linicus) fließen. „Ein Klinik-Clown kann kranken Kindern ein wenig Heiterkeit bringen“, erläuterte Margarita von Boch. Sie zeigte sich beeindruckt von dem großen Engagement der Schülerinnen und Schüler, um Kindern zu helfen, denen es nicht so gut gehe wie ihnen selbst. „Dies ist eine wichtige Geste für unsere Gesellschaft“, führte von Boch weiter aus.

Für den Erfolg der Spendenaktion hat der stellvertretende Schulleiter Andreas Brust gleich mehrere Erklärungen: „Zum einen sind alle hochmotiviert, weil ihr Einsatz einem guten Zweck zugutekommt. Außerdem fließt der Erlös in ein Projekt vor Ort. Es ist also transparent und sichtbar, was mit dem Geld geschieht.“ Ähnlich sehen es auch die Schülervertreter Johannes Hoffmann und Nicole Jager. Sie berichteten aus ihren eigenen Unterstufen-Erfahrungen, dass auch die Freude, einen Gewinn zu machen, sowie die Stärkung der Klassengemeinschaft die besondere Motivation der Schüler ausmache.

Ein ganz besonderer Moment war die Feierstunde für die Organisatorin des Kuchenverkaufs, Studienrätin Hannelore Schreiner. Für sie wird es nach 32 Jahren die letzte Spendenübergabe sein, denn sie wird im Sommer in den Ruhestand gehen. „1986 habe ich die Idee des Spendensammelns über Kuchenverkauf vom Illtal-Gymnasium mitgebracht und seitdem jedes Jahr den Verkauf am PWG mit großer Freude koordiniert“, berichtete Schreiner. So sei über die Jahre die sagenhafte Summe von rund 58 000 Euro zusammengekommen, Geld, von dem viele Kinder und Bedürftige über gemeinnützige Vereine in der Region profitieren konnten. „Es hätte niemand besser zu diesem Projekt passen können als unsere Kollegin Hannelore Schreiner“, erklärte der stellvertretende Schulleiter Brust. Mit ihrem Blick für die Nöte und Bedürfnisse anderer habe sie nach seinen Worten über all die Jahre viel Gutes tun können und auch zum guten Ruf der Schule beigetragen. Im Namen der Schule bedankte sich Brust bei der Kollegin mit einem großen Blumenstrauß. Studienrätin Schreiner gab ihrer Hoffnung Ausdruck, dass sich jemand im Kollegium finden werde, der ihr Herzensprojekt weiterführen wird.

(tth)

Saarbrücker Zeitung vom 22.11.2018

Ein Lachen für die kleinen Patienten

Glückwunsch: Seit fünf Jahren setzen die Saarlouiser Klinikclowns für die kleinen Patienten auf das Heilmittel Lachen. Der Arzt Eduard Aspenleiter weiß was er an Sarah Steffen (rechts) und Marie-Gabriele Massa hat. FOTO: Milan Leinen

Saarlouis. Der Lichtblick auf der Kinderstation erscheint alle zwei Wochen: Zwei Klinik-Clowns amüsieren kranke Kinder im Marienhaus-Klinikum in Saarlouis. Seit fünf Jahren. Den Geburtstag begingen sie mit einer kleinen Feierstunde. lmi

„Sie haben die Fähigkeit, akute Traurigkeit zu behandeln – meist besser als wir Ärzte“, sagt Dr. Uwe Specht, Chefarzt der Kinderabteilung des Marienhaus Klinikums Saarlouis. Die Rede ist von den Klinik-Clowns Tilotamma und Lemonella, die nun seit fünf Jahren den Kindern in Saarlouis regelmäßig ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Im Zwei-Wochen-Takt verschlägt es sie in den achten Stock im Marienhaus-Klinikum St. Elisabeth, wo sie, in bunter Clownstracht gekleidet, von Krankenzimmer zu Krankenzimmer gehen. Mit Gitarre und Seifenblasen bewaffnet heißt dann die Mission: Kindersorgen vertreiben. So eine Visite lässt man sich gefallen.

Die etwas anderen Assistenzärzte, die auf das Heilmittel Lachen (Beipackzettel inklusive) schwören, das sind Marie-Gabriele Massa, alias Tilotamma, und Sarah Steffen, die den Clownsnamen Lemonella trägt. Massa ist studierte Musik- und Tanzpädagogin. In der Clownerie, sagt sie, hat sie ihre Nische gefunden. „Dabei kann ich einfach das, was ich an elementarer Freude an Musik und Tanz empfinde, unmittelbar weitergeben.“

Einem alten Hasen – Massa ist nun schon seit 16 Jahren Clownin – hat sich Sarah Steffen als Neuling angeschlossen. Die ehemalige Zahnarzthelferin hatte irgendwann das Gefühl, ein Kurswechsel sei nötig. Vor sechs Jahren fasste sie den Entschluss, eine Clowns-Ausbildung zu beginnen.

„Ich musste das alles neben meinem Beruf auf die Reihe kriegen. Das bedeutete vor allem eine Menge Überstunden.“ Die Mehrarbeit hat sich gelohnt: Seit zwei Jahren ist sie nun Vollberufs-Clownin und therapiert gemeinsam mit Kollegin Massa kranke Kinder in Saarlouis mit Spaß, Magie und lächerlich großen Schuhen. „Hier sind wir sozusagen noch im Kindergarten“, erzählt Massa in der Ansprache an ihre Geburtstagsgäste. Vor Kurzem feierten die Klinik-Clowns ihr fünfjähriges Jubiläum im Marienhaus Klinikum. „In anderen Krankenhäusern geht’s schon aufs Abitur zu.“

Ins Leben gerufen wurden die Klinik-Clowns vor mittlerweile fast 18 Jahren von Margarita von Boch. Die Idee dazu war die erste, die sie in Angriff nahm, nachdem sie 1999 die Kinderhilfe Saar gegründet hatte. „Das Erstlingsprojekt liegt ihr damals wie heute wirklich besonders am Herzen“, weiß Tochter und zweite Vorsitzende Antonia Nutting von Boch über ihre Mutter zu berichten, die dem Förderverein bis heute vorsteht.

Doch ein Projekt, das von mehreren Schultern getragen wird, ist einfach stabiler. Darin sind sich die beiden Clowninnen Tilotamma und Lemonella einig. Seit einiger Zeit werden die Spaßmacher zusätzlich durch die Narren vom saarländischen Karnevalsverband unterstüzt. „Ich war erstaunt über die Spendenfreudigkeit, als wir bei einer unserer Veranstaltungen den Hut haben rumgehen lassen“, erzählt Präsident Hans-Werner Strauß. „Jetzt sammeln wir bei jeder unserer Feiern, und alles kommt den Klinik-Clowns zu.“

Das Geld hilft, den zweiwöchigen Rhythmus der Clownsbesuche beizubehalten. „Am besten wäre es wirklich, sie würden jeden Tag kommen!“, findet Erzieherin Alina Skalniak. „Manche Kinder wollen gar nicht nach Hause, bevor nicht die Clowns bei ihnen waren.“ Erstmal haben es sich die Träger zum Ziel gesetzt, den beiden einen wöchentlichen Besuch im Saarlouiser Krankenhaus zu ermöglichen.

Denn „Lachen macht einfach alles leichter“, weiß Tilotamma aus langjähriger Erfahrung. „Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell es uns gelingt, mit einfachsten Mitteln Licht ins Dunkel zu bringen.“

Deutsche Fastnacht, Ausgabe 120, 11/2018, von Astrid Anna Oertel

„Uns verbindet unser gesellschaftlicher Auftrag“

Der Verband der Saarländischen Karnevalsvereine e. V. spendete 5.000 Euro für die Arbeit der Klinik-Clowns am Marienhaus Klinikum in Saarlouis

Große Freude herrschte im „Kindertreff“ als der Scheck von 5.000 Euro für die Arbeit der Klinik-Clowninnen überreicht wurde (hintere Reihe v. l.): Hans Werner Strauß, Präsident Verband Saarländischer Karnevalsvereine mit Ehefrau Tilly, Christine Bentz, Leiterin der Krankenhausschule, Margarita von Boch, Vorsitzende Kinderhilfe Saar e.V., Judith Martini, Vizepräsidentin, Dr. Gero Birnbach, Oberarzt Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Christian Großmann, Regionalvertreter Völklingen-Warndt, Clownin „Limonella“ alias Sarah Steffen, Patient Louis Ewen (vorne). Foto: Astrid Anna Oertel

09.07.2018

Saarlouis. „Was haben „Faasenachter“ und die Klinikclowns gemeinsam?“ Dies Frage richtete der Präsident der Saarländischen Karnevalsvereine e.V., Hans Werner Strauß an die Anwesenden, die sich anlässlich der offiziellen Spendenübergabe an Frau Margarita von Boch, Vorsitzende des Vereins „Kinderhilfe e.V. Saar“ im „Kindertreff“ des Marienhaus Klinikums zusammengefunden hatten. Gemeinsam mit seiner Vorstandskollegin, Vizepräsidentin Judith Martini und dem Regionalvertreter der Karnevalvereine Völklingen-Warndt, Christian Großmann, hatte er sich auf den Weg gemacht, um den stolzen Betrag von 5000 Euro zu überreichen. Natürlich mache zunächst mal das Verkleiden, das bunte Treiben über die Faschingstage und das Pflegen alter Traditionen große Freude, meinte Strauß, doch darüber hinaus habe man auch einen gesellschaftlichen Auftrag. Während die Klinikclowns (im Marienhaus Klinikum sind es zwei Clowninnen) sich speziell der kranken Kinder annehmen und sie mit Musik, Gesang, Zauberei und Clownerie von ihrer Krankheit ablenken und ihnen die Zeit im Krankenhaus verschönern, ist die Jugendarbeit in den Karnevalsvereinen auch über die Faschingszeit hinaus ein wichtiges Thema. So wurde beispielsweise 2016 ein Musikausschuss unter der Leitung von Judith Martini gegründet, mit dem Ziel, die Jugendmusikgruppen zu schulen um während des Jahres das eine oder andere Konzert aufzuführen. „Diese Konzerte sind sehr erfolgreich“, erläuterte die Vizepräsidentin, „und da wir keinen Eintritt erheben, bitten wir seit 2016 um Spenden“. So wurden bis Ende 2017 insgesamt 5.000 Euro gesammelt, die der „Kinderhilfe e.V. Saar“/ sprich der Arbeit der Klinik-Clowninnen zugutekommen sollen. Der Verband will sich auch weiterhin in dieser Form engagieren – mit dem Ziel, „das Spenden-Ergebnis von 2017 zu toppen und zukünftig als zuverlässiger Partner das Projekt der Saarlouiser Klinik-Clowns zu unterstützen.

Mit großer Freude nahm Margarita von Boch gemeinsam mit Clownin „Limonella“, alias Sarah Steffen (ihre Kollegin „Tilotamma“, alias Marie-Gabriele Massa war leider erkrankt) den unerwarteten Geldsegen entgegen. „Dieser Betrag kommt zu 100 Prozent bei den Clowninnen an und damit den kranken Kindern zugute, da der Verein keinerlei Verwaltungskosten hat“, versicherte Frau von Boch. „Die Spende bringt uns unserem Ziel, dass die Clowninnen zukünftig jede Woche die kranken Kinder besuchen können, ein gutes Stück näher. Bisher ist dies nur alle vierzehn Tage möglich“. „Dabei ist Kontinuität sehr wichtig“, ergänzt Sarah Steffen. „Sowohl für die kleinen Patienten, die länger hier sind, als auch für das Klinikpersonal“. Als „Dankeschön“ gab „Limonella“ einen kleinen Einblick in ihre Arbeit und Zaubereien und Gesang.

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Eine Auswahl von Pressebeiträgen der letzten Jahre

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Für die Presse

Ein Pressetext zur Arbeit der Kinderhilfe Saar

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